Handelsregeln und Diversifikation : Theoretische Überlegungen und empirische Anwendung an Aktienindizes

URN urn:nbn:de:gbv:705-opus-30754
URL
Dokumentart: Dissertation
Institut: Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften/Allgemein
Fakultät: Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
Hauptberichter: Univ.-Prof. Dr. Gabriel Frahm
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 17.04.2014
Erstellungsjahr: 2014
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Diversifikation
Freie Schlagwörter (Deutsch): Trading Rules , Handelsregeln , Handelssignale , Portfoliooptimierung , Portfoliotheorie , Signalpooling , Hedgefond , Aktienindizes , Filter Rules
DDC-Sachgruppe: Wirtschaft

Kurzfassung auf Deutsch:

Angesichts hoher Volatilität bei gleichzeitig geringen Erträgen in Form von Kursgewinnen scheint eine reine Buy-and-Hold-Strategie an den internationalen Aktienmärkten selbst unter Berücksichtigung steigender Dividenden in der letzten Dekade keine optimale Strategie gewesen zu sein. Als Ausweg steht den Anlegern zwar das Tätigen von Absicherungsgeschäften durch Finanzinstrumente wie Leerverkäufe, Futures und Optionen zur Verfügung, jedoch stellt sich dabei immer die Frage nach dem korrekten Timing. Hedgefonds, deren Anlagehorizont meist kürzer ausfällt und die oftmals auf den profitablen Handel diverser Finanzinstrumente ausgerichtet sind, stehen ebenso grundsätzlich vor dem Problem, zum richtigen Zeitpunkt profitable Anlageentscheidungen zu treffen. Sie alle benötigen geeignete Prognoseinstrumente, die in eine passende Handelsstrategie umgewandelt werden können. Das Konzept der Handelsregel fungiert dabei als Bindeglied zwischen Prognose und Entscheidung und wird einer theoretischen wie empirischen Untersuchung unterzogen. Es zeigt sich, dass eine Verbesserung der Prognosegüte zu einem höheren Profit bei gleichzeitig verringerter Varianz führt. Durch die Verwendung von Handelsstrategien ist ein Investor darüber hinaus in der Lage, sein Anlageuniversum künstlich zu erweitern. Die Kombination mehrerer Handelsregeln kann ebenso wie die Optimierung des Handelsvolumens die Profitabilität weiter steigern, bzw. die Varianz verringern. In einer Simulation und einem Rolling-Window-Backtest werden verschiedene Portfolios von Handelsstrategien anhand von Aktienindizes der G7-Staaten empirisch untersucht. Die theoretischen Ergebnisse können für die gezeigten Handelsstrategien größtenteils bestätigt werden. Eine Optimierung des Handelsvolumens führt dagegen uneingeschränkt zu einer weiteren Verbesserung der risikoadjustierten Kennzahlen.

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